Vorstandschaft
 
  • Vorstandsteam
  • Florian Schmid
  • Martina Schlosser
  • Matthias Lindinger
  • Wolfgang Paulus
  • Kassiererin
  • Teresa Lambacher
  • Dirigenten
  • Stefan Tarkövi
  • Wolfgang Gira
  • Jugendleiterinnen
  • Antonia Schaser
  • Kim Mathes
  • Schriftführerin
  • Annika Ritter
  • Notenwarte
  • Annabel Lambacher
  • Ulrike Zeller
  • Zeugwartin
  • Juliane Hoke
  • Beisitzer
  • Birgit Kundela
  • Christina Wirth
  • Leander Mende
  • Simon Staiger
Stefan Tarkövi
Stefan Tarkövi ist am 8. Mai 1963 in Dorog/Ungarn geboren. Die musikalische Grundausbildung erhielt er im Fach Trompete in der Musikschule seines Heimatortes Csolnok/Ungarn. Anschließend begann er ein Musikstudium am Béla Bartók Konservatorium in Budapest, Hauptfach Trompete, mit den Nebenfächern Klavier und Harmonielehre, das er mit dem Abschluss „Lehrerdiplom“ beendete. Später studierte Stefan Tarkövi Blasorchesterleitung bei Prof. Johann Mösenbichler an dem Anton Bruckner Privat - Universität in Linz und schloss die künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung ab. Von 2002 bis 2004 war er Privatschüler bei Prof. Maurice Hamers in Augsburg. Er besuchte Meisterkurse bei namhaften Blasorchesterdirigenten wie zum Bspl. Alfred Reed, Ray Cramer, Frederick Fenell, László Marosi, Pierre Kuijpers. Im Rahmen des Mid Europas in Schladming/Österreich war er mehrere Jahre Dozent beim Weltjugendblasorchester. 2005 wurde er als Gastdirigent zum „Festival der Virtuisen“ nach Lwiw/Ukraine eingeladen, wo er das Symphonieorchester der Musikhochschule dirigierte. Er ist der Gründungsdirigent des Landkreisorchesters Günzburg und seit 2003 der musikalischer Leiter der Musikvereinigung Thannhausen. Stefan Tarkövi ist seit mehreren Jahren bei den Wettbewerben und Wertungsspielen als Juror Tätig.
Wolfgang Gira
Geboren 1967 in Illertissen. Er begann 1978 bei der Stadtkapelle Illertissen und am Kolleg der Schulbrüder Illertissen Klarinettenunterricht zu nehmen. Seit 1982 ist er 1. Klarinettist im Blasorchester, seit 1988 Registerführer und seit 1989 stellvertretender Dirigent. Neben zahlreichen erfolgreichen Teilnahmen bei ASM-Wettbewerben als Solist und in kammermusikalischen Besetzungen war er auch festes Mitglied im Orchester und in diversen Bläserensembles am Kolleg der Schulbrüder. Im Jahre 1986 übernahm der die Verantwortung für die Jugendarbeit der Stadtkapelle und gleichzeitig die musikalische Leitung der Jugendkapelle. Beim Allgäu-Schwäbischen Musikbund absolvierte er seine Dirigentenausbildung 1989/90 als Lehrgangsbester und besuchte darüber hinaus Fortbildungskurse u. a. bei Dozenten wie Jochen Wehner (Rundfunk-Blasorchester Leipzig) und Johann Mösenbichler (Bruckner-Konservatorium Linz). In konsequenter Weiterentwicklung der Jugendarbeit initiierte er im Jahre 1996 die Einführung eines eigenen Jugendleiter-Amtes zur Betreuung der organisatorischen Jugendarbeit, die wegen der ständig steigenden JungmusikerInnenzahlen immer umfangreicher wurde und die Einführung professioneller Lehrer zur Instrumentalausbildung. Unter seiner Leitung entstand auch das eigenständige Jugendkonzert, das seit 1996 jährlich im Juli stattfindet. Seit 1996 nahm die Jugendkapelle auch regelmäßig mit ausgezeichnetem Erfolg an Wertungsspielen teil (seit 1998 in der Mittelstufe). Im Jahre 1998 wurde auf seine Initiative hin ein Vorstufenorchester gegründet, um die Lücke von der Ausbildung zum inzwischen auf Mittelstufen-Niveau musizierenden Jugendorchester zu schließen. Ende 2001 gab er die Leitung der Jugendkapelle aus beruflichen Gründen ab. Wolfgang Gira ist auch weiterhin als Klarinettist im Blasorchester musikalisch tätig.
Rudi Böhm
Geboren 1944 in Illertissen. Er erlernte als 12-jähriger bei Hans Lattner Tenorhorn, wechselte mit 14 Jahren zum Bariton und entwickelte sich bereits in jungen Jahren zu einer wichtige musikalischen Stütze der Stadtkapelle und mehrerer befreundeter Kapellen in der Umgebung. Im Orchesterverein Illertissen erlernte er den Kontrabass, den er dort von 1965 bis zur Auflösung des Vereins Anfang der 70-er Jahre spielte. Bis heute ist er als Kontrabassist im Kirchenorchester der Stadtpfarrei St. Martin nicht wegzudenken. Anfang der 70-er Jahre baute er die Jugendarbeit des Vereins auf und gründete 1973 die erste offizielle Jugendkapelle. Beim Allgäu-Schwäbischen Musikbund absolvierte er seine Dirigentenausbildung als Lehrgangsbester und übernahm 1978 den Taktstock von seinem Vorgänger Hans Nägele. Seit dieser Zeit baute er in unermüdlicher Arbeit und mit Weitsicht die Stadtkapelle auf, um nach und nach durch konsequente Schulung, Anschaffung und Besetzung von Instrumenten wie Kontrabass, Oboe, Fagott, Baritonsaxofon, Bassklarinette und umfangreichem Schlagwerk und die Auswahl entsprechender Literatur ein Symphonisches Blasorchester heranzubilden. Unter seiner Stabführung entwickelten sich die Osterkonzerte der Stadtkapelle zu einem jährlichen musikalischen Ereignis, das immer wieder Maßstäbe im Bereich der Laienmusik in der Region setzt. Neben seiner Dirigententätigkeit widmete er sich auch intensiv der Ensemblearbeit. Durch seine Initiative entstanden das traditionelle Blechbläserquartett und die Illertisser Bläser, wo Rudi Böhm bis heute mit seinem Bariton die musikalische Leitung inne hat. Im Laufe seiner musikalischen Tätigkeit konnte er neben dem Titel "Staatlich anerkannter Dirigent von Blasorchestern im Laienmusizieren" viele öffentliche Auszeichnungen und Ehrungen entgegennehmen, unter anderem die Ehrennadel und die Bürgermedaille in Silber der Stadt Illertissen und das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt. Auf eigenen Wunsch wechselte er im Jahr 1999 vom Dirigentenpult zum Notenpult und bereichert das Orchester seither als wesentliche musikalische Stütze am Kontrabass und am Bariton. Als Dank und Anerkennung für seine großen Verdienste um die Stadtkapelle in über 20-jähriger Dirigententätigkeit wurde er 1999 einstimmig zum (aktiven) Ehrendirigenten ernannt.
Chronik